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Dienstag, 26. April 2016

Yay or Nay- Burdastyle Voting

Erinnert ihr euch noch an das Flatterkleidchen, welches ohne Schnittmuster auskommt?
Ich habe mich damit jetzt mal bei dem Burdastyle-Talent Wettbewerb angemeldet. Nun geht es in die letzte Abstimmrunde, und ein paar Stimmchen könnte ich bis Ende der Woche noch gebrauchen.
Ich bin kein Fan von "hier mach ich mit, also stimmt bitte bitte bitte für mich ab". 
Vielleicht gefällt euch ja aber mein Kleid auch einfach so und ihr lasst euch von dem Pseudogebettel nicht abschrecken. Ich würde mich jedenfalls über eure Stimme freuen. Meinen Beitrag findet ihr hier.
(Mobilisierung von Freunden und Bekannten wird nicht entmutigt. Virtuelle Kekse und Tee für alle)

Dienstag, 29. März 2016

Kindle und Tolino Cover inkl. Schnittmuster

Man ist ganz schön aufgeschmissen, wenn der eigene Drucker/Scanner die Füße hochgemacht hat und man aufgrund des anstehenden Umzugs keine Lust hat, einen Ersatz zu bestellen, den man dann ja rumtragen müsste...

Nun aber teile ich mit euch meine Schnittmuster für E-Reader, die Briefumschlägen nachempfunden sind. Vielleicht habe ich für die Erstellung auch einen Briefumschlag zerstückelt... vielleicht auch nicht...


Das Schnittmuster ist eine gute Basis, um weitere Details anzufügen. Man könnte den Außenstoff zum Beispiel nett colourblocken, sodass die Klappe eine andere Farbe hat.



Bei meiner blauen Tasche habe ich mich erst später für die Wildlederapplikation entschieden, weshalb sie doch sehr nachträglich angebracht aussieht. Sinnvoller wäre es, solche Details vor der Hochzeit mit dem Futterstoff aufzunähen und dadurch die Kanten im Inneren des Stoff-Sandwichs zu verstecken. So habe ich mit Stoffkleber gearbeitet, um keine weiteren Nähte auf dem Cover zu verursachen.
Die Tolinoversion rechts war für meine Freundin gedacht. Der E-Reader auf dem Foto ist daher nur mein Kindle und dient grob zum Größenvergleich...


Natürlich sind auch andere Schließmechanismen möglich. Ich wollte aber keine Druckknöpfe, die beim Zudrücken vielleicht das Display beschädigen. Klettverschluss lässt sich so schön schnell und faul öffnen und schließen.

Die Schnittmuster sind für den Kindle (Paperwhite) (ca. 170 x 120 mm) und den Tolino Shine 1
(ca 180 x 120 mm) gemacht. Anscheinend sind die aktuelleren Tolinos so ziemlich gleichgroß wie die Kindle-Geräte. In dem Fall würde ich das Kindle-Schnittmuster empfehlen.
Für die Tolinotasche meiner Freundin habe ich hinten noch ein Reißverschlussfach eingefügt. Das sieht wesentlich schwieriger aus, als es tatsächlich ist. Also können sich durchaus auch Anfänger herantrauen. Sofern man schon halbwegs gerade nähen kann ;) Dafür ist das Schnittmuster des Tolinos etwas größer gehalten.
Möchtet ihr bei dem kleineren Schnittmuster ebenfalls eine Tasche für einen kleinen Block und Stift einfügen, solltet ihr es etwas großzügiger zuschneiden.

Die Taschen sind schneller genäht als gedacht. Je nach hinzugefügten Details kann man innerhalb von guten 2 Stunden fertig werden.

Samstag, 6. Februar 2016

Jean Paul Gaultier Ausstellung in München

Letzte Woche war ich nach ein wenig Überzeugungsarbeit mit meinem Mann in München. Ich bin zwar kein Fan von Jean Paul Gaultier (Elie Saab, Zuhair Murad, Marchesa, Zac Posen und Reem Acra würden mich vor Begeisterung und Aufregung ganz quieksig werden lassen), aber die Chance mal Couture zu sehen, wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Die Ausstellung an sich ist recht nett gemacht und ist die erste, die ich über Mode besucht habe. Daher kann ich leider keine Vergleiche anstellen. Dennoch möchte ich allen halbwegs Interessierten den Besuch der Kunsthalle München empfehlen, der noch bis zum 14.02.2016 möglich ist.
"Erstes Korsettkleid"- F/S 1983
Der erste Raum war glücklicherweise direkt voller Stücke, die meinen Geschmack ziemlich gut getroffen haben. Es gab viele pudrige Töne, Tüll, geometrische Linien in Form vom Korsett-Applikationen und interessante Formen. Auf die Spitztüten konnte ich allerdings verzichten. Momentan kann ich denen nichts abgewinnen. 
Den Rest des Korsettkleids fand ich aber sehr interessant mit den verschiedenen aufgesteppten Samt- und Ripsbändern und der Linienführung. 
Der Tüllrock ist schludriger genäht, als ich es erwartet hätte. Da brauche ich mir für mein Hochzeitskleid echt keine Vorwürfe machen, wenn ein Designer mit seinen exzellenten Näherinnen so etwas den Laufsteg runterschickt. Vielleicht ist das aber einfach total in Ordnung so, und geht/ging nicht besser.

Auf den kleinen Täfelchen unterhalb der sich drehenden Puppen stand jeweils auf Deutsch und Englisch der Name des Kleidungsstück, aus welcher Kollektion es stammt, und was sonst noch von Interesse ist. Welches Pop-Prinzesschen zum Beispiel schon mal darin gesungen hat. Die Konstruktion des Bodys auf der linken Seite fand ich super interessant und hätte gern mehr darüber gewusst. Die Verarbeitung verschiedener Farben und Materialien bei dem Kleid auf der rechten Seite fand ich bewundernswert. Gern würde ich ganz natürlich solche Kombinationen erdenken und nicht ewig und drei Tage verschiedene Stoffe aneinander halten, um mich dann doch nicht entscheiden zu können.
"Heiligenschein"- F/S2007
Der nächste Raum war mit dem extrem blauen Hintergrund recht anstrengend für die Augen. Dafür fand ich aber die Projektionen der Gesichter auf die Puppen bemerkenswert. Mal hatten sie die Augen geschlossen, mal blickten sie umher oder redeten und sangen sogar hörbar, wenn auch nicht immer schön. Dadurch wirkten die Kleider nochmal lebendiger.
Gerade in diesem Raum fiel mir auf, wie unterschiedlich, verarbeitete Stoffe auf Bildern und in real wirken. Einige Kleider waren aus Seidenmusselin, der sicherlich nicht billig ist, aber irgendwie nicht so hochwertig aussah, wie ich es gedacht hatte.

Richtig faszinierend fand ich dieses Korsett in der Verarbeitung. Metallscharniere mit Löchern wurden auf der Unterkonstruktion nicht direkt mit Stichen befestigt. Stattdessen wurde der Faden durch eine Perle gezogen, die auf dem Loch saß und so das Metall fixierte. Eine spannende Alternative zu sichtbaren Nähten und ein tolles Detail.
"Laskar"-F/S2000
Toll fand ich auch den Übergang der Federn auf dem Kleid. Sie sind nicht zu starr in das Streifenmuster gepresst, sondern mit kleinen Ausreißern hier und da in dem Farbwechsel.
"Kleid aus Spitze mit Matrosenstreifen"-F/S 1997
Ich könnte schwören, dass ich schon ähnliche Oberteile mit wechselnden Spitzenstreifen in letzter Zeit in Klamottenläden gesehen habe. Von Nahem betrachtet und mit dem Hintergedanken an Tally Weijl und Co könnte das Kleid recht billig wirken. Von Weitem allerdings finde ich den Effekt der alternierenden Spitzen sehr gelungen.
"Bateau Lavoir-Kleid"- F/S 2011
Ab und an hatte man das Gefühl, dauernd das gleiche Kleid zu sehen. Matrosenstreifen sind ja aber JPGs Markenzeichen und ich werde mich bestimmt nicht über dunkeldunkeldunkelblaue, meerjungfrauschnittige Kleider beschweren. Bei diesem Kleid fand ich den Übergang der Streifen sehr interessant. Gerade an den Ärmeln erinnerte mich dieses Design an Rüstungen von früher. Ein toller Gegensatz zu den zarten Organdy- und Organza-Streifen.
Am Ende des zweiten Raumes angekommen, fand mich meine Begleitung wieder und fragte halb hoffend, halb wissend, ob ich tatsächlich noch nicht die anderen Räume gesehen hatte...
Ich hatte mir halt Zeit genommen, teilweise die Nase fünf Zentimeter von Nähten und Details entfernt, und war nach fast 40 Minuten nur in zwei Räumen gewesen. Leicht entsetzt lief er dann weiter, auf der Suche nach einer Sitzgelegenheit, während ich einen Filmzusammenschnitt von Madonna, Kylie Minogue und anderen Bühnenmomenten mit Gaultiers Kreationen ansah.
"Lachs-farbener Korsett-Body mit konischen BH-Körbchen"-1990
Mehr Pudertöne, Spitztüten und Korsetts. Die Detailarbeit war aber bemerkenswert und gefiel mir sehr gut.
"Die heiratsfähige Tochter"- H/W 2015/16
Bei diesem Kleid fiel mir tatsächlich  die Kinnlade herunter. Designtechnisch spricht es mich jetzt nicht unbedingt an, aber die Detailarbeit und Ideen dahinter fand ich erstaunlich.
"Zauberin"- H/W 2004/06
An diesem Kleid begeisterten mich vor allem die Metallverzierungen und die Linienführung der Anordnungen. Laut Beschreibung hat es 132 Stunden für die Fertigung benötigt.
"Hokuspokus"- H/W 2003/04
Leider war es in diesem Raum sehr dunkel, sodass ich nicht genug erkennen konnte. Wenn ich mich aber nicht täusche, war die einzige Naht im Spitzenüberzug vom Korsett unterhalb der Arme entlang der Rippen zur Taille hin. Die Chantilly-Spitze ist sicherlich leicht elastisch (oder ist Chantillyspitze nie elastisch?), aber trotzdem fand ich diesen Abnäher sehr elegant gelöst. 
"Wüstenstaaten (Nana Mouskouri)"- H/W 2010/11
Diese kupferfarbenen Plättchen müssen irgendwie aufgestickt worden sein... In der Beschreibung stand nichts zur Fertigungsdauer, sollte das aber per Hand passiert sein, wird es einiges an Zeit beansprucht haben. Das zeitintensivste Stück der Sammlung hat meines Wissens nach 1000 Stunden Handarbeit gefordert. Ich habe davon kein Foto gemacht, weil ich es ansonsten nicht so fesselnd fand. Aber dieses kupfrig-schwarze Outfit fand ich schön.

Und zum Schluss ein bisschen für uns Perfektionisten unter den Hobbynähern. Ich glaube, ich habe durchaus schon solche Doppelnähte, die nicht parallel verliefen, wieder aufgetrennt. 
Es ist doch recht tröstlich, dass selbst super Näher(innen) so was auch mal hinnehmen.

Was bei dem rechten Kleid passiert ist, kann ich mir gar nicht recht erklären. Ich hoffe, das kam durch Patzer beim Anziehen der Puppe... Wobei dadurch der Streifen unter der Achsel nicht so schmal werden dürfte. Generell war ich gerade bei diesem Kleid erstaunt, dass die Organdy und Organza Streifen überhaupt nicht versäubert waren. Hätte man den oberen Streifen zurückgezogen, hätte man die Steppnaht und die rohe Kante der unteren Stofflage gesehen. (Durch Verbiegen und ganz nah Ranbeugen konnte man das aber auch ohne Anfassen erspähen)

Auch wenn ich jetzt hier an einigen Stellen gemeckert habe, fand ich die Ausstellung wirklich sehr interessant und lehrreich. Ich habe gute anderthalb Stunden darin verbracht, wobei die meiste Zeit definitiv auf die ersten beiden Räumen entfallen ist. Zu gern hätte ich manche Stoffe angefasst oder auf die Verarbeitung auf der Innenseite geschaut, um etwas zu lernen. Natürlich war das verboten und wäre mir auch nie eingefallen. Im Vorraum stand ein Glitzerkleid, welches eine Frau tatsächlich angefasst hat. Ich glaube, mir ist alles aus dem Gesicht gefallen, als ich das gesehen habe... Wenn das alle Besucher machen würden, wären die Kleider ziemlich schnell ziemlich schäbig...

Dienstag, 19. Januar 2016

Schnelle Lederaccessoires: Schlüsselhüllen und Kopfhörerkabelbändiger

Gepriesen seien zusammengesetzte Substantive und Umlaute :]
Ich melde mich (mal wieder) zurück... Die letzte Prüfung Anfang Dezember habe ich bestanden und meine Approbationsurkunde ist mittlerweile auch schon ins Haus geflattert. In der Zwischenzeit habe ich tatsächlich auch mal wieder etwas genäht, was ich euch demnächst inklusive Schnittmuster vorstellen kann, sofern denn ein funktionsfähiger Scanner mal in Reichweite ist... 
Nach der Prüfung hatte ich mir nämlich mal wieder die Harry Potter Bücher auf dem Kindle vorgenommen. (Ist noch jemand hier, der noch auf seinen Hogwartsbrief wartet?)
Mein Kindle und der Tolino meiner Freundin waren noch ohne Hülle, und mit Weihnachten so kurz vor der Tür war die Entscheidung recht schnell gefallen, mein Bügeleisen kurz zu versauen Hüllen zu nähen. Aber dazu demnächst mehr.

Das Projekt ist wirklich sehr schnell gemacht und kommt prima mit Resten von Stiefeln oder von Ikea-Sofa-Stoffmustern -ahem ahem- aus. Das ist jetzt keine Aufforderung beim nächsten Ikea Besuch die Stoffmusterwand zu plündern, wobei es eine exzellente Möglichkeit wäre...

Die Ideen für die Schlüsselhüllen und den Kabelbändiger habe ich auf Pinterest gefunden und Anleitungen sind fast überflüssig, aber damit sich hier mal wieder was tut, teile ich es trotzdem ;)

Samstag, 14. November 2015

Es gibt mich noch...

Dieses Jahr ist auf dem Blog nicht sehr viel passiert, was vor allem mit der neuen Wohnung zusammenhängt.
Ich mag hier einfach keine Fotos machen, weil alles so dunkel und unschön (weil Übergangslösung) ist...
Jetzt kommt noch dazu, dass ich gerade für meine letzte Prüfung Anfang Dezember lernen muss.

Ich habe noch genügend alte Projekte, die ich beenden oder einfach nur mal hochladen muss. Irgendwann geht es also weiter. Höchstwahrscheinlich kommen dann auch mal ein paar Posts zu unserer DIY-Hochzeit im September....

Wer mir auf Instagram folgt, bekommt eher mal das ein oder andere kreative Bild zu sehen...

Bis bald ;)

Dienstag, 30. Juni 2015

Polyester kann man auch zu Hause färben

Ich hatte sicherlich schon mal von China-Ebay  erzählt, unter Kennern auch "chibay" genannt...
Wenn man dort kauft, muss man manchmal herbe Enttäuschungen wegstecken...

Angeboten wurde der Hosenrock als nudefarben. Als er dann aber bei mir ankam, war ich ziemlich erschrocken, wie schweinchenrosa das Teil tatsächlich aussah.

Den Schnitt fand ich trotzdem nett und ich wollte eh schon immer mal Polyester färben...
So weit ich weiß, hat man eigentlich nur die Wahl zwischen iDye POLY und... das war es auch schon. Ich wollte ja fast schon Testläufe mit kleidungsversauenden Lebensmittel und Farben starten, habe mich dann aber erst mal für graue Polyesterfarbe und gegen die Rote Beete entschieden.



Die Farbe ist nicht ganz billig, aber eigentlich recht ergiebig. Ich habe lange überlegt, welche Farbe ich nehmen soll, die vielleicht auch für andere Kleidungsstücke oder Mischfarben später einmal funktionieren würden. Letzten Endes habe ich gunpowder gewählt und damit mehr oder weniger unterbewusst einen Hosenrock geschaffen, der einem Schnittmuster-fail von mir sehr nah kommt.
Aber sei's drum... Ein freundliches grau passt zu vielem ;)

Gefärbt ist das Kleidungsstück in maximal 45 Minuten. Dazu kommt noch anschließendes Waschen und Trocknen, sowie kurze Überlegungen zur Farbmenge und Gewicht.

Dienstag, 12. Mai 2015

HiLo Shirt mit Reißverschluss am Rücken

Ich habe echt ein Händchen dafür, mit möglichst viel Schwarz zu nähen. Nicht auszudenken, es könnte ja eventuell jemand mal was auf den Bildern erkennen...
Aber ich mag es halt nicht so bunt...
Neulich erst bekam ich zu hören, dass es ganz schön weiß und unfarbig in unserer Wohnung wäre, woraufhin ich dann erstmal meine türkis-pinke Arielledecke ausgepackt habe, um den Gegenbeweis anzutreten. 
Aber neben Dunkeldunkeldunkelblau und Cremetönen gibt es hier eigentlich tatsächlich nur freundliches Grau :)
Der Soff war mal wieder ein typisches Beispiel von Kaufrausch im Sale. Zum Glück habe ich aber mal auf die Rückseite geschaut, weil die eigentlich ganz nett strukturiert war. Die Vorderseite hingegen war halb gerippt, halb was-hast-du-dir-dabei-nur-gedacht?!-sieht-das-billig-aus!
Mit dem Ergebnis bin ich jetzt trotzdem zufrieden.

Das Oberteil hatte ich schon vor Ewigkeiten fotografiert und in der Zwischenzeit sogar nochmal ein wenig nachgebessert. Den Schnitt hatte ich nämlich von einem übergroßen T-Shirt abgenommen, was sich dann einfach an den Schultern bemerkbar gemacht hatte. 
Um die zu stark überschnittenen Schultern näher zusammenzurücken, habe ich mich an diesen Pin erinnert... Für alle Nachmacher empfehle ich einen längeren Reißverschluss, der erst in der Mitte vom Rücken endet. Der Reißverschluss an sich hat bei meinem Pulli keinerlei echte Funktion. Man könnte ihn zwar öffnen, aber deshalb ändert sich nichts anders Weite vom Oberteil. (Wäre natürlich auch möglich...)
Meine nachträgliche Änderung gestaltete sich nämlich eher fitzelig. Mit einem Reißverschlussfuß musste ich mein bestes geben, um den Abnäher vom Reißverschluss 4 cm in Richtung Saum hin möglichst unsichtbar zu gestalten.
Dafür mag ich das Schulterdetail vorn. Ich hatte mich gegen die übliche Naht direkt auf der Schulter entschieden und sie stattdessen nach vorn gerückt und etwas abgeschrägt.

Freitag, 17. April 2015

Wer nimmt mich mit zum Stoffmarkt?

Da war es die letzten drei Tage wunderschön frühsommerlich, sodass ich meine Mittagspausen auf der Terrasse in der Sonne verbringen konnte, aber so bald ich einen Tag frei habe BAAAM: trauriges Nieselwetter.

DIY Tupfen Jeans für den inneren Chemienerd
Mit den Sonnenstrahlen kam auch meine Nählust zurück. 
Ich habe noch so viele Chiffon- und Viskosestoffe vom letzten Sommer, die auf Verarbeitung warten. Vorher muss ich aber erst einmal planen und mich entscheiden... Wenn man den Stoff dann zugeschnitten und vernäht hat, kann man ja logischerweise nichts anderes mehr daraus machen. Und manchmal ängstigt es mich, dass ich dadurch dem Stoff die Möglichkeiten nehme, etwas anderes zu werden. Was, wenn ich doch eher ein Top mit Schößchen brauche?!! Was dann???
Daher wachsen meine Stoffschubladen immer weiter...
Außerdem gab es neulich den Stoff heruntergesetzt, der mir vor einem Jahr so gut gefallen hatte, dass ich beinahe mal 18€ pro Meter für bedruckte Baumwolle ausgegeben hätte. ehehehe, hat sich das Warten doch gelohnt...

In Sachen Stoff bin ich außerdem gerade auf der Suche nach schönem Tüll oder Seidenorganza für einen fluffigen Petticoat. Habt ihr vielleicht einen Tipp, um im Großraum München solche Stoffe zu kaufen? Sicherlich kann man die auch prima online bestellen, aber mit Futter und eventuell noch passender Spitze würde ich viel lieber alles persönlich angrabbeln und Farben vergleichen... Oder könnt ihr mir einen super Stoff empfehlen, der auch für einen 50er Jahre Petticoat geeignet ist: Halbwegs steif, möglichst knitterfrei und eventuell färbbar?

Schwarzen Softtüll habe ich zufälligerweise hier im Ort super günstig bekommen. Ich weiß gar nicht, ob ich davon schon mal berichtet hatte, aber das Angebot ist einfach zu gut, um es nicht noch einmal zu erwähnen. Irgendwann hat es hier wohl mal eine Tüllfabrik gegeben -warum, oh warum ist die jetzt geschlossen?!- und der örtliche Stoffladen hat die Reste aufgekauft. Ich habe 50 m Tüll für 5 € bekommen. Oh ja! 10 cent pro Meter! Bei dem Gedanken bekomme ich direkt wieder Herzchenaugen.

Am Sonntag ist übrigens in Freising der Stoffmarkt Holland, der sich eigentlich immer lohnt. Wenn mich einer in Aibling abholen kommt, bin ich gern zu einem Spontanbesuch bereit :) Schließlich kann man dort herrlich viele Stoffe angrabbeln.
Auf dem Rückweg könnten wir dann vielleicht noch ein oder zwei neue Schubladen abholen fahren?

DIY Lampe, Inspiration von the 3 R's
Genug von Stoff -also eigentlich hat man natürlich nie genug Stoff, aber- weiter im Blog.
Da ich einfach nicht mehr so viel Zeit für neue Anleitungen hier auf dem Blog habe, bin ich jetzt auch bei Instagram zu finden. Dort gibt es nun auch mal zwischendurch Bilder von alten und neuen Projekten oder Alltäglichem, sodass sich hier wenigstens ein bisschen was tut. Wenn auch nur in der Seitenleiste...

Wie hatten wir uns jetzt mit dem Trip nach Freising geeinigt?

Donnerstag, 19. März 2015

Ringe aus Schmuckdraht und Perlen

Anfang des Jahres war ich mal wieder im schönen Thüringen. Natürlich war auch ein Kleine Gang Besuch angesagt, wo mir der Ring einer Freundin auffiel. Johanna trägt immer hübschen, außergewöhnlichen Schmuck, und ihren Ring hatte sie mal wieder selbst gemacht. 
Angefixt von ihrem Schmuckstück wollte ich natürlich auch Ringe basteln.
Also sind wir an einem Samstag nach dem Ausschlafen circa eine Stunde vor Ladenschluss im Glashüpfer in Jena gewesen und haben gestöbert und gebastelt.
Dort liegen nämlich auch Werkzeuge aus, sodass man gleich vor Ort ans Werk gehen kann.
Aaaaach was hab ich mich angestellt... Als hätte ich noch nie in meinem Leben irgendwas gebastelt. Unangeleitet hatte ich direkt den Draht gänzlich falsch durchgezogen (ja, das geht), und durfte dann noch einmal puzzeln und fiddeln.
Die Quetschperlen fand ich auch sehr furchteinflößend. "Johanna, mach' ich das hier richtig?? Und jetzt?? Einfach draufdrücken?! Ach, mach du lieber! Ich mach dann die nächste oder so..."

Deswegen sind wir zum Ende auch fast rausgeschmissen worden. Schließlich habe ich so lange zum Aussuchen gebraucht -und noch viel länger, bis Johanna meine Ringe gebastelt hatte- da war plötzlich schon Ladenschluss. Die Ringe waren natürlich viel schneller gebastelt als ausgesucht...

Man nimmt ja nicht sofort alles mit, was einem gefällt...

Hier die wichtigsten Grundregeln beim Stöbern:
Zu erst macht man eine Runde durch den Laden und verschafft sich einen Überblick. DANN läuft man noch einmal rum und legt ein paar Perlen in sein Schälchen. Nach dieser Runde merkt man plötzlich, dass man zu wenig Steinchen hat und erweitert seine Auswahlkriterien in der anschließenden Runde. Wenn man danach am Tisch sitzt und vor sich hinpuzzelt, was so zusammenpassen könnte, fällt einem natürlich noch ein, wonach man noch gezielter suchen könnte. Also folgt Runde Nummer vier.  Und dann müssen selbstverständlich die aussortierten Perlen wieder zurück gebracht werden...
So unter Ladenschluss-Stress war ich mir meiner endgültigen Wahl nicht 100% sicher, aber bei ungefähr 1,5€ pro Ring kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Mein Lieblingsring ist mittlerweile der mit dem silbernen Draht und den goldenen (Quetsch)Perlen. Ich war mir am Anfang nicht sicher, wie Gold und Silber zusammenpassen würden. Aber jetzt denke ich immer an Prinzessin Serenity, wenn ich ihn ansehe, und höre die Shiny Make-up Melodie. Und viel mehr kann ein Ring eigentlich nicht erreichen, oder? 

Zwischenzeitlich wurde ich schon mehrfach auf die Ringe angesprochen, was natürlich immer schön ist. Schließlich möchte ich nichts machen, was nach "Mutti bastelt mit den lieben Kleinen" aussieht... Einmal wurde mir sogar beim Bezahlen an der Kasse einfach die Hand festgehalten und erst im Tausch gegen Informationen freigegeben ^^

Angenommen man hat schon alle Steinchen und Quetschperlen zusammen, und stellt sich nicht wie der letzte Depp an, kann man in 5 Minuten locker einen Ring basteln.

Montag, 23. Februar 2015

Inspiration gefällig?

Fühlt sich hier jemand in seinem täglichen Internet-Programm noch nicht ausgelastet und könnte einen weiteren Blog in seiner Leseliste vertragen?
Deko-DIY-Anleitungen, Wohn-Inspiration und Einrichtungs-Tipps findet ihr zum Beispiel auf roombeez.

Schon das Layout spricht meinen inneren Hipster-Chemie-Nerd an. Hurra für Sechsecke oder halt chemischer: Benzolringe (mal ganz ehrlich, "Benzen" wird sich nicht durchsetzen... oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht?)

Ähnlich polygonal kommt diese kleine Tillandsien-Behausung aus Beton daher.

Wem Beton-Wohnaccessoires gefallen, dem kann ich außerdem Ynas Blog an's Herz legen. Demnächst gibt es von ihr sogar ein Buch mit DIY Anleitungen aus Beton.
Zu minimalistisch eingerichteten Wohnungen passen diese kleinen, grauen Geometrie-Objekte meines Erachtens richtig gut...

Ich selbst bin kein Weintrinker, sofern der Zuckeranteil nicht unverschämt hoch ist, aber bei diesen umgestrichenen Weinkisten würde ich es mir fast wünschen.
Bastelutensilien oder Stoffe könnte man sicherlich ebenfalls sehr hübsch darin aufbewahren... Wobei ich mich absolut nicht weißen Schüsselchen mit Goldrand oder monochromatischen Tassen mit geometrischem Muster verwehren würde. Tassen kann ich sowieso nie genug haben. Tee geht einfach immer, egal zu welcher Tageszeit und unabhängig von der Gemütslage... Falls jemand mitschreibt und Geburtstagsgeschenke sucht: Schwarzen Darjeeling bitte ;)

Zum Schluss zeige ich noch etwas für mich unerwartet Buntes:
Aber die oma-esquen Blumenmuster und die Form der alten Lampenschirme sollten die untypischen Farben wieder ausgleichen. Sooooo furchtbar grell sind die Farben ja auch gar nicht...
Wie es der Zufall so will (und meinem Freund so gaaaaar nicht gefällt), hatte ich vom Sperrmüll eine alte Stehlampe in ziemlich ähnlicher Form gerettet und schon den wunderschönen, staubigen Fransenüberzug abgerupft. Nun wartet ein Drahtgestell auf ein neues Gewand. Diese Bezüge sehen schon recht aufwändig aus, aber die Lampe in der Mitte ist ja fast dunkeldunkeldunkelblau und das lockt mich ganz schön....

Die gezeigten Fotos gehören roombeez und wurden mit Genehmigung verwendet.

Freitag, 20. Februar 2015

Wunderland: Herzkönigin

Den königlichen Abschluss bildet unsere Herzdame.
Farblich hat sie sich ein wenig an der Trickfilmvorlage mit Schwarz, Rot und Gelb orientiert, wobei ich ihr den Rock aufgeschwatzt habe...
Die Kostüme nutze ich gern als Testläufe für richtige Kleidung ohne Schnittmuster. Dieses Mal wollte ich Megan Nielsens Cascade Skirt ausprobieren. 
Mir ist klar, das improvisierte Schnitte nicht die gründlich getesteten Vorbilder ersetzen können, aber im Moment bin ich nicht so pingelig, was Fadenlauf und so was alles angeht...
Der untere Teil des Kostüms besteht eigentlich aus zwei Wickelröcken. Darüber befindet sich ein einfach Tanktop, welches mit ein paar meiner Isoband-Herzchen beklebt und mit einem Stoffrest an den Trägern umwickelt wurde.
Krönchen, Aufgeklebtes Herz und ein paar lange Handschuhe machen die Herzkönigin als solche erkennbar. Außerdem hat sie einen Igel zum Croquetspielen dabei, der kurzerhand ein bisschen Gummilitze an den Bauch bekommen hat, um am Handgelenk befestigt zu werden.
Damit der arme Igel als Ball fungieren kann, braucht die Herzkönigin natürlich auch einen Flamingoschläger. Der Flamingo heißt übrigens Udo und hat anschließend ein kleines Abenteuer durchlebt.

In diese Welt kam er mit einer Wirbelsäule aus einem Besenstiel, einem Körper aus Hasendraht, Haut aus Pappmaché und Füßen aus Schaumstoff mit Zweigen. 
Alle mochten Udo; er war sofort Sympathieträger. 
Als wir dann die Fotos vom Kostüm knipsten und Udo kurz am Treppengeländer warten ließen, hat er sich still und heimlich auf die Reise gemacht... Untröstlich war die Herzkönigin; fragte unter den Anwesenden nach Augenzeugen, doch Udo blieb vermisst.
Wir hatten ihn schon längst aufgegeben, als wir an einem Abend 4 Monate später in der VoKü in Jena saßen. Unsere Herzkönigin bestellte sich etwas zu trinken und bekam mächtig Herzklopfen, als sie vollkommen überraschend Udo an der Bar wiedererkannte.
Im Gespräch mit den Betreibern stellte sich heraus, dass Udo wohl auf dem Sperrmüll gefunden wurde und seit 2 Wochen in der VoKü lebte.

Bestärkt durch unsere Ermutigungen, und erfüllt von Adrenalin und Wiedersehensfreude, griff unsere Herzkönigin zu, und nahm Udo wieder zu sich. Vorher hatten wir sämtliche Bastelbilder auf unseren Handys zusammengesucht, um den rechtmäßigen Besitz zu untermauern.
Kurzzeitig wurde sogar überlegt, ob für Udo eine Facebookgruppe gegründet werden sollte, um ihn auf Reisen zu schicken, und mit vielen Fremden Fotos zu machen.

Letztendlich kam er aber wieder nach Hause. Nicht jedoch, ohne noch einmal am selben Abend verloren zu gehen. Beim Fahrradabschließen wurde er vergessen und als die Gute dann panisch zurückgerannt kam, um nach dem Flamingo zu suchen, hing er wartend in einem Baum...

In den darauffolgenden Wochen hatte er einige Cameo-Auftritte auf Bildern der Kleinen Gang. Beim Shoppen, beim Wandern, beim Spieleabend: Udo war wieder da!
Als Souvenir seiner Reise behielt er nur ein kleines Halsband.

Für das Kostüm sollte man inklusive Udo 5 h einplanen (Trockenzeit abgezogen).

Donnerstag, 19. Februar 2015

Wunderland: Kartenmensch

Heute geht es weiter mit meinem Kartenkostüm.
Wer sich an die Geschichte erinnert, weiß sicherlich, dass Alice auf Kartenmenschen trifft, welche die weißen Rosen rot malen müssen. Dafür habe ich weiße Kunstblumen mit Acrylfarbe angemalt. Wobei mir relativ spät auffiel, dass man vielleicht auch sehen sollte, dass die Rosen angemalt wurden und nicht von vornherein rot waren...
Die Idee für das Kartenkorsett habe ich auf Pinterest gefunden und abgewandelt. Man kann sich durchaus gut darin bewegen und es hat mich nicht eingeschränkt. 
Ich könnte mir vorstellen, dass man das Korsett auch zu einer Art Rüstung für die Herren der Schöpfung umwandeln könnte...
Nach der Party habe ich das Kartenkorsett in der örtlichen Facebook Flohmarktgruppe angeboten und viele positive Rückmeldungen erhalten. An dem Abend der Party war das allerdings nicht so, was ich jetzt einfach mal auf den Zeitpunkt meiner Ankunft schiebe...
Wie schon erwähnt, kam ich mit der Grinsekatze etwas viel später. Aber dafür kamen wir äußerst aufmerksamkeitserregend. Auf dem Gepäckträger von Amy Farrah Fahrrad sitzend klammerte ich mich an die lenkende und demmelnde Grinsekatze. Natürlich war das schon schwer zu übersehen, schließlich war zu der Zeit nicht gerade Fasching und ihr angemaltes Gesicht weithin sichtbar. Damit sich aber auch wirklich alle nach uns umdrehen würden, hatte ich zuvor die Bremsen anziehen lassen, die dann wohl doch zu eng gestellt waren, sodass pro Reifenumdrehung zwei Quietschlaute ertönten. Begleitet von "Oh Mann, ist das peinlich" "hihihihi" und "Guten Abend allerseits" rollten wir also lautstark zur Mottoparty.
Mein "Farbeimerchen" war ein mit Alufolie beklebter Joghurteimer, den ich ebenfalls mit Acrylfarbe angemalt hatte. Um als Tasche für den Abend zu fungieren, habe ich ein Reststück roten Stoff genommen und einen kleinen Beutel genäht. Auf diesen Bildern nur schwer zu erkennen, sind die kleinen Kartenohrstecker, die ich aus übrig gebliebenen Herz Ass Karten gemacht habe.

Für das Kartenkostüm braucht man ca. 3-4 h.

Dienstag, 17. Februar 2015

Wunderland: Grinsekatze

Mwrauuuu macht die Grinsekatze, "wo kommen denn die ganzen Fusseln her?!" macht der Rest...
Den petrolfarbenen Flusenstoff fanden wir bei Alfatex als "Modestoff". Wobei ich mir echt an den Kopf fassen möchte, wer so ein derbes 90er Flashback zum Beispiel in Form eines Pullis erleben will und auf diesen Stoff für die tägliche Garderobe zurückgreifen mag...
Spätestens nach dem Nähen wäre das Kleidungsstück wohl in einer Tonne verschwunden, da man auch noch Monate später Fusseln wiederfindet... Deshalb wird das Kostüm übrigens auch nur in einem ausgefeilten Kostüm-in-Tüte-in-zweiter-Tüte-System transportiert und nach Möglichkeit nicht innerhalb von Gebäuden angezogen...
Neben den aufgenähten, asymmetrischen Fusselstreifen wird das graue T-Shirt auf der Brust von weißen Pannesamtstreifen geziert, die bloß aufgeklebt wurden. Ab und an schälte sich eine Seite dann mal ein wenig ab, was aber als Anlass für Körperkontakt und second base-Tatschereien genutzt wurde. Also Win/Win für alle Beteiligten... 
Theoretisch könnte man dieses Kostüm auch ganz ohne Nähmaschine bewältigen.
Wenn ich euch jetzt noch verrate, dass die Grinsekatze mit mir zusammen im Zug zur Party angereist ist, (da wir noch bei Konzerten in Erfurt waren) und sich während der Fahrt angemalt hat, ist das gleich noch viel beeindruckender, oder? Und überhaupt sitzt der Lidstrich auch erst richtig gut, wenn der Zug in der Kurve bremst und in der Dunkelheit unvorhersehbare Lenkmanöver startet ;) 
Die Schminkerei wurde natürlich fröhlich von den angetrunkenen Fahrgästen verfolgt, die auch von einem Konzert kamen. Währenddessen musste ich "Oh nein, wie peinlich, soll ich das jetzt wirklich machen?" mit Engelszungen und "Aaaaaaach, klar. Hinterher erkennt dich eh keiner! Das wird bestimmt suuuper" bestärken... Jetzt kann ich es ja sagen: Ich hätte mich selbst nicht getraut, vor allen Leuten die bunten Farben rauszuholen :P

Das Kostüm war ein wenig fiddelig zu nähen, obwohl es auf einem T-Shirt basiert. Trotzdem würde ich insgesamt 2-3 h veranschlagen. Angemalt ist das Gesicht mit ein wenig Übung in  20 Minuten.

Montag, 16. Februar 2015

Wunderland: Hutmacher

Beim Aussuchen der Klamotten für den Verrückten Hutmacher hatten wir fast den meisten Spaß. (Vielleicht nur übertroffen von der Fusseligkeit der Grinsekatze, die uns allen für sehr lange Zeit noch Freude bereitet hat...)
Natürlich waren wir wieder im Secondhandladen unterwegs, um nach Jackett und Hose zu schauen.
Wundersamerweise hat JEDES Kleidungsstück super gepasst; unabhängig von Konfektionsgröße und  ob es sich um Damen- oder Herrenkleidung handelte. Daher trägt unser Hutmacher ganz stolz eine gestreifte Damen-Kordhose, die wir ein wenig auf Hochwasserlänge getrimmt, und an den Knien etwas schmaler genäht haben, um eine leicht ausgestellte Form zu erhalten.
Ein kariertes Hemd drunter, eine große Fliege im 90er Jahre Muster, gestreifte Strümpfe und Schuhe mit Blumenmuster vervollständigen den Mustermix.

Den größten Wiedererkennungswert hat natürlich der Hut, den alle an dem Abend mal aufsetzen wollten...

Unser Verrückter Hutmacher folgte dieser Anleitung für den Tim Burton-artigen Zylinder. Zeitlich sollte man für den Hut ca. 3-4 h investieren. Den Rest des Kostüms schafft man, in einer weiteren Stunde anzupassen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Wunderland: Weißes Kaninchen inkl. Schnittmuster

Unser Maskenheld hat sich mal wieder selbst übertroffen... Ich persönlich finde ja Tiermasken schnell mal gruselig. Und das ist ihm da auf jeden Fall auch gelungen! Dem Kaninchen möchte man fast nicht folgen...
Aber irgendwie dann doch; um zum Beispiel die Maske von Nahem zu sehen und die Ohren mal wackeln zu lassen.
Da ihr jetzt von der Vorarbeit vom gang-eigenen Maskenmensch profitieren könnt, lässt sich die Maske auch einigermaßen schnell basteln. Ich würde auf 1-2 h Arbeitszeit inklusive Ausdrucken des Schnittmusters tippen.

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